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Nachhaltiges Wirtschaften im Unternehmen verwurzeln

Mittelständische Unternehmen kämpfen zurzeit mit vielen Sorgen: Sei es zunehmender Wettbewerb, schwankende Rohstoffpreise, die Energiekrise oder das Bankenrating. Ein besonders akutes Problem sind fehlende Fachkräfte.

All diese Krisen haben vielfältige Ursachen und beeinträchtigen den Mittelstand auf unterschiedliche Weise, eins ist sicher: Hier hilft keine „one-size-fits-all“-Lösung. Der Mittelstand funktioniert anders als große Konzerne. Er hat eine andere Kultur und braucht entsprechend andere Lösungen.

Vorab ein paar mögliche Lösungen für die dringlichsten Probleme in Unternehmen.

  1. Fachkräftemangel
  • Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote
  • Mehr Urlaub
  • Flexible Arbeitszeitmodelle
  • Maßnahmen zur Arbeitssicherheit
  • Betriebliche Versorgungssysteme
  • Vertrauensfördernde Arbeitskultur

 

  1. Energiekrise
  • Investition in erneuerbare Energien
  • Investition in neue Technologien
  • Energieeffizienzberatung
  • Prüfung der bestehenden Systeme

 

  1. Bankenrating
  • Auf die ESG-Kriterien zugeschnittenes Reporting
  • Verhältnis zu Mitbewerbern (sektorspezifische Benchmark)
  • Maßnahmen zur Nachhaltigkeit umsetzen und messen
  • Kennzahlen erfassen

Alle Probleme auf einen Schlag lösen

Die Lösung, die wir Ihnen dafür bieten können, ist ein realistisches und realisierbares Nachhaltigkeitsmanagement. Nachhaltigkeitsmanagement bezeichnet die systematische Planung, Umsetzung und Kontrolle von Maßnahmen, die darauf abzielen, ökologische, soziale und wirtschaftliche Ziele langfristig miteinander in Einklang zu bringen, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern.

 

Dies umfasst die Integration von Nachhaltigkeitsprinzipien in Unternehmensstrategien, -prozesse und -entscheidungen, um positive Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft zu erzielen.

 

Auf vielseitige Probleme kann es keine einseitigen Antworten geben – diese Vielseitigkeit bietet ein ganzheitliches Nachhaltigkeitsmanagement. Dabei betrachtet man alle Themengebiete, erfasst den Ist-Zustand und erkennt Schwachstellen. Die hierzu erfassten Maßnahmen werden nach und nach abgearbeitet und andere Strukturen im Unternehmen implementiert.

Warum sich Bäume pflanzen lohnt

Nachhaltigkeitsmanagement bedeutet nicht direkt, alles rausreißen oder neu pflanzen zu müssen, es bedeutet vor allem, neue Elemente in ein bestehendes System zu integrieren oder bestehende Strukturen zu erneuern. Sie stärken damit ihre Wurzeln und verbessern ihr Fundament als Unternehmen.

In der heutigen Zeit ein Unternehmen zu führen, ist weit mehr als nur schwarze Zahlen zu schreiben. Unternehmen stehen an der Front, wenn es darum geht, verantwortlich zu handeln und den gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben. Nachhaltigkeit ist eine Chance für die Zukunft Ihres Unternehmens, nach einem neuen Leitbild für unternehmerisches Handeln zu agieren.

Insgesamt kann ein gezieltes Nachhaltigkeitsmanagement mittelständischen Unternehmen in Deutschland dabei helfen, langfristig erfolgreich zu sein, Risiken zu minimieren, Kosten zu senken und ihre Positionierung im Markt zu stärken. Mittelständische Unternehmen können von einem effektiven Nachhaltigkeitsmanagement auf vielfältige Weise profitieren:

1. Wettbewerbsvorteile:

Nachhaltigkeitsengagement verschafft mittelständischen Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil, indem sie sich positiv von Wettbewerbern abheben. Verbraucher und Kunden werden zunehmend umweltbewusster und bevorzugen Unternehmen, die soziale und ökologische Verantwortung übernehmen.

2. Risikominderung:

Ein strukturiertes Nachhaltigkeitsmanagement hilft mittelständischen Unternehmen, Risiken zu minimieren, die sich aus Umweltauswirkungen, sozialen Problemen oder Governance-Fragen ergeben können. Das trägt dazu bei, Reputationsrisiken zu reduzieren und die langfristige Stabilität des Unternehmens zu sichern.

3. Kosteneinsparungen:

Nachhaltigkeitsmaßnahmen führen im besten Fall zu Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen. Durch die Reduzierung des Energieverbrauchs, die Optimierung von Ressourcennutzung und Abfallmanagement sowie die Implementierung nachhaltiger Beschaffungspraktiken senken mittelständische Unternehmen langfristig ihre Betriebskosten.

4. Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten:

Investoren und Finanzinstitutionen zeigen ein wachsendes Interesse an Unternehmen, die nachhaltige Geschäftspraktiken verfolgen. Mittelständische Unternehmen mit einem klaren Nachhaltigkeitsansatz haben bessere Chancen, Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten wie grünen Krediten, Fördermitteln und Investitionen von Impact-Investoren zu erhalten.

5. Attraktivität als Arbeitgeber:

Nachhaltigkeitsengagement kann die Attraktivität eines Unternehmens als Arbeitgeber steigern und dabei helfen, talentierte Mitarbeiter anzuziehen und zu binden. Viele Arbeitnehmer bevorzugen Unternehmen, die ihre Werte teilen und sich für soziale und Umweltbelange einsetzen.

6. Langfristige Wertschöpfung:

Durch die Integration von Nachhaltigkeit in ihre Geschäftsstrategie können mittelständische Unternehmen langfristige Wertschöpfung und Resilienz aufbauen. Sie positionieren sich besser, um den Herausforderungen einer sich verändernden Geschäftsumgebung zu begegnen und langfristigen Erfolg zu sichern.

Jeder unternehmerische Wandel beginnt mit einem Plan. Beginnend mit einer Nachhaltigkeitsstrategie (Link) wird eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, die individuell zum Unternehmen passt. Ausschlaggebend für die unternehmerische Nachhaltigkeit ist das Konzept der ESG-Kriterien.

Allgemeiner Aufbau

Ein Nachhaltigkeitsmanagementprozess kann je nach den spezifischen Bedürfnissen und Zielen eines Unternehmens variieren. Hier ist jedoch ein allgemeiner Aufbau, der als Leitfaden dienen kann:

  • 1. Nachhaltigkeitsstrategie

    Der Prozess beginnt mit einer Analyse der aktuellen Situation und der Identifizierung von Bereichen, in denen Verbesserungen erforderlich sind. Dann werden klare Ziele und Maßnahmen festgelegt. Die Umsetzung der Strategie erfordert oft die Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen oder Interessengruppen und kann Änderungen in der Unternehmenskultur und den betrieblichen Abläufen beinhalten.

  • 2. Stakeholderanalyse

    Die Stakeholderanalyse beginnt mit der Identifizierung aller relevanten Interessengruppen, gefolgt von ihrer Kategorisierung und der Analyse ihrer Bedürfnisse und Einflüsse. Basierend auf diesen Erkenntnissen entwickelt man Strategien zur Beziehungspflege und Konfliktlösung. Diese Strategien werden umgesetzt und kontinuierlich überwacht, um sicherzustellen, dass die Stakeholder angemessen einbezogen und zufrieden sind.

  • 3. Doppelte Wesentlichkeitsanalyse

    Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse beginnt mit einer umfassenden Untersuchung sowohl interner als auch externer Faktoren, die die Organisation beeinflussen könnten. Dies umfasst die Bewertung interner Prozesse, Werte und Ziele sowie externe Einflüsse wie gesetzliche Anforderungen, soziale Trends und Erwartungen der Stakeholder. Nach dieser Analyse werden die ermittelten Themen in Bezug auf ihre Relevanz und ihren Einfluss bewertet.

  • 4. Risikomanagement / Lieferkette

    Risikomanagement in der Lieferkette beinhaltet die Identifizierung, Bewertung und Bewältigung potenzieller Gefahren oder Störungen, die den reibungslosen Ablauf der Lieferkette beeinträchtigen könnten. Dies umfasst die Analyse von Risiken in Bezug auf Lieferanten, Transport, Lagerung und andere Aspekte der Lieferkette, sowie die Entwicklung von Strategien zur Minimierung dieser Risiken und zur Aufrechterhaltung der Kontinuität der Lieferkette.

  • 5. Implementierung

    Die Implementierung neuer Prozesse in mittelständischen Unternehmen erfordert eine sorgfältige Planung und Umsetzung. Basierend auf den Erkenntnissen werden geeignete Prozesse ausgewählt, die die größten Vorteile bieten. Die Allokation von Ressourcen wie Budget, Zeit und Personal ist entscheidend für eine erfolgreiche Umsetzung.

  • 6. Prüfung

    Die Prüfung der Änderung ist ein entscheidender Schritt im Prozess der Implementierung neuer Prozesse oder Systeme in einem Unternehmen. Während dieser Phase werden die vorgeschlagenen Änderungen sorgfältig überprüft, um sicherzustellen, dass sie die gewünschten Ziele erreichen und keine unerwünschten Auswirkungen haben.

  • 7. Berichterstattung

    Nachhaltigkeitsberichterstattung ist der Verschriftlichung der vorherigen Schritte. Die Berichterstattung ist ein Prozess, bei dem Unternehmen über ihre ökologischen, sozialen und ökonomischen Leistungen und Auswirkungen berichten. Durch transparente und umfassende Nachhaltigkeitsberichterstattung können Unternehmen das Vertrauen der Stakeholder stärken, ihre Reputation verbessern und langfristige Werte schaffen.

Auf Basis der Stakeholder-, Wesentlichkeits– und Risikoanalyse basieren die Maßnahmen und Ziele, die sich ein Unternehmen setzt. So stellen wir sicher, dass pragmatisch und realistisch gearbeitet wird und die Bedürfnisse des mittelständischen Unternehmens im Vordergrund stehen.

Im Anschluss an das Nachhaltigkeitsmanagement erfolgt die Berichterstattung – gemäß dem Motto „Tu Gutes und sprich darüber“.

Probleme beim Verwurzeln

Die Umsetzung eines Nachhaltigkeitsmanagements in mittelständischen Unternehmen in Deutschland kann auf verschiedene Herausforderungen stoßen. Eine der Hauptschwierigkeiten besteht darin, dass viele Mittelständler begrenzte Ressourcen und Kapazitäten haben, um ein umfassendes Nachhaltigkeitsmanagement aufzubauen und zu betreiben. Oft fehlen spezialisierte Fachkräfte und das nötige Know-how, um komplexe Nachhaltigkeitsstrategien zu entwickeln und umzusetzen.

 

Darüber hinaus können auch finanzielle Aspekte eine Hürde darstellen. Die Implementierung von nachhaltigen Technologien, Prozessen und Materialien erfordert oft zunächst Investitionen, die möglicherweise nicht unmittelbar einen messbaren Return on Investment bieten. Insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen können diese Kosten eine Belastung darstellen.

Des Weiteren können auch kulturelle und organisatorische Barrieren die Umsetzung eines Nachhaltigkeitsmanagements behindern. Traditionelle Unternehmensstrukturen und Denkweisen sowie mangelnde Sensibilisierung und Akzeptanz für Nachhaltigkeitsthemen innerhalb der Belegschaft können die Implementierung erschweren.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Komplexität und Vielfalt der Nachhaltigkeitsanforderungen und -standards. Mittelständische Unternehmen müssen oft eine Vielzahl von Vorschriften und Standards berücksichtigen, die von Industrie, Regulierungsbehörden, Kunden und anderen Interessengruppen stammen. Das erfordert eine sorgfältige Abwägung und Priorisierung, um die relevanten Aspekte für das jeweilige Unternehmen zu identifizieren und umzusetzen.

Schließlich können auch externe Faktoren wie Lieferkettenkomplexität und geopolitische Risiken die Umsetzung eines Nachhaltigkeitsmanagements beeinflussen. Eine mangelnde Transparenz entlang der Lieferkette und Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit mit Lieferanten können die Nachverfolgung und Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung erschweren.

Insgesamt erfordert die erfolgreiche Umsetzung eines Nachhaltigkeitsmanagements in mittelständischen Unternehmen in Deutschland eine ganzheitliche Strategie, die finanzielle, organisatorische, kulturelle und externe Herausforderungen berücksichtigt und proaktiv angeht.

Eine Nachhaltigkeitsberatung wie 432Hz kann als externer Dienstleister beim Überwinden vieler Hürden unterstützen, wir bringen das Knowhow mit und helfen dabei, Akzeptanz im Unternehmen zu schaffen. Mit unserer Expertise wissen wir bereits, wo anzusetzen ist und können zu jeder Problemstellung passende Lösungsvorschläge anbieten.

Wachstum misst man in Jahresringen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass erfolgreiche Nachhaltigkeitsmanagementpraktiken auf einem ganzheitlichen Ansatz beruhen, der ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt und kontinuierliche Innovation, Zusammenarbeit und Transparenz fördert.

Erfolg lässt sich mit einigen Maßnahmen auf kurze Sicht herstellen, doch der wirkliche Gewinn eines Nachhaltigkeitsmanagements liegt daran, das Unternehmen für die kommenden Jahre zu verändern. Warum ein Nachhaltigkeitsmanagement erfolgreich ist, liegt an verschiedenen Faktoren. Dazu gehören unter anderem:

Langfristige Vision und Verpflichtung:

Erfolgreiche Unternehmen haben eine langfristige Vision für Nachhaltigkeit und sind entschlossen, diese Vision durch konkrete Ziele und Maßnahmen umzusetzen. Diese Verpflichtung zieht sich oft von der Unternehmensführung bis hin zu den Mitarbeitern auf allen Ebenen.

Integration in die Unternehmensstrategie:

Nachhaltigkeit ist fest in die Unternehmensstrategie eingebettet und wird nicht nur als isoliertes Thema betrachtet, sondern als integraler Bestandteil des Geschäftsbetriebs. Diese Integration ermöglicht es, Nachhaltigkeit als strategischen Wettbewerbsvorteil zu nutzen.

Innovation und kontinuierliche Verbesserung:

Erfolgreiche Unternehmen suchen ständig nach innovativen Lösungen, um ihre ökologischen und sozialen Auswirkungen zu minimieren. Sie investieren in Forschung und Entwicklung, um neue Technologien und Verfahren zu entwickeln, die Ressourceneffizienz steigern und Umweltbelastungen reduzieren.

Transparenz und Kommunikation:

Transparente Berichterstattung über Nachhaltigkeitsleistungen und -ziele ist entscheidend, um das Vertrauen der Stakeholder zu gewinnen und zu erhalten. Erfolgreiche Unternehmen kommunizieren offen über ihre Fortschritte, Herausforderungen und Best Practices im Bereich der Nachhaltigkeit.

Partnerschaften und Zusammenarbeit:

Erfolgreiche Nachhaltigkeitsinitiativen erfordern oft die Zusammenarbeit mit verschiedenen Interessengruppen, einschließlich Lieferanten, Regierungen, NGOs und Gemeinschaften. Durch Partnerschaften können Unternehmen ihre Wirkung vergrößern und Synergien nutzen.

Kundenorientierung und Marktnachfrage:

Unternehmen erkennen zunehmend, dass Nachhaltigkeit auch ein wichtiger Faktor für die Kundenbindung und die Marktnachfrage ist. Indem sie Produkte und Dienstleistungen anbieten, die sowohl ökologisch als auch sozial verantwortlich sind, können sie die Bedürfnisse und Erwartungen der Verbraucher besser erfüllen.

Wir als Nachhaltigkeitsberatung helfen Ihrem Unternehmen, sich mit externem Knowhow weiterzuentwickeln. Dabei begleiten wir den Prozess so intensiv wie Sie es brauchen oder sich wünschen und sind von Anfang bis Ende in der Lage, Sie passend und pragmatisch zu unterstützen.

Unser Ziel ist es, für alle Probleme, mit denen der Mittelstand zurzeit konfrontiert ist, passende Lösungen zu implementieren und Ihre Wurzeln zu stärken. Unternehmerische Nachhaltigkeit ist ein Gewinn für Sie und Ihr Unternehmen.